Im Detail ...

 

 
Diese Seite gibt Aufschluss darüber, welche Arbeiten im Zuge der Renovierung durchgeführt wurden.
Der nebenstehende Plan wurde vom Architektenbüro Schwille aus Reutlingen erstellt und zeigt die baulichen Veränderungen in der Gesamtübersicht. 

 

Änderungen im Altarbereich

Der gesamte Altarbereich wurde auf die einstige Höhe von drei Stufen abgesenkt. Als Spiegelbild der Apsis schließt die neue Treppenanlage den Altarbereich in einer Vielecksform ab. 
 
Da die der gesamte Altarbereich weiter in Kirchenschiff hinein ragt, ist auch der Altar näher zur Gemeinde gerückt. Ziel war, eine stärkere Bindung zwischen dem Geschenen an Altar und Ambo und der feiernden Gemeinde zu schaffen. 
Ein weiterer Effekt ist die Entstehung eines zweiten sakralen Raumes auf der anderen Seite des Altars. Hier finden nun kleinere Formen des Gottesdienstes wie Schüler- oder Werktagsgottesdienste oder besondere Andachten ihre neue Heimat.
 
Auch die historische Spiegel-Orgel findet im umgestalteten Altarbereich ihren neuen Platz und kann so verstärkt Teil unserer Gottesdienste werden.
 
Das Missionskreuz, welches zuvor über dem Altar hing, steht nun als Standkreuz zentral im hinteren Teil der Apsis. 
 

Altar und Ambo

Altar und Ambo wurde von dem Bärnauer Künstler Heribert Lankl aus Kehlheimer Kalkstein geschaffen. Der Altar hat die Form eines Tisches. Die Reliquien befinden sich nun in einem sichtbaren Reliquiengrab direkt unter dem Altar. Der Bodenbelag im Altarbereich ist geometrisch auf Altar und Ambo abgestimmt, sodass hier eine ganz besondere Einheit entstanden ist.

Bei einer Besichtigungsfahrt informierte sich der Kirchengemeinderat über die Arbeiten einiger Künstler. Anfang 2016 beschloss er dann, die Künstler Rudolf Kurz, Michaela Fischer und Herbert Lankl zu einem Künstlerwettbewerb einzuladen. 

 

Kinderbereich

Für unsere jungen Kirchenbesucher haben wir eine eigene Kinderecke konzipiert. Ebenfalls im hinteren Bereich angesiedelt, können die Kinder hier während der Gottesdienste ihre Zeit verbringen. Kindgerechte Sitzgelegenheiten, viel Stauraum für Bücher, und Spielzeug sorgen dafür, dass sich die Kinder hier wohlfühlen können und ihre Eltern im Gottesdienstgeschehen integriert sind.

Schriftenstand und Jahreskrippe

Ein echter Hingucker im hinteren Teil der Kirche ist unser neuer Schriftenstand. Seine hellen, einladenden Farben fügen sich wunderbar in das Gesamtbild ein. Spezielle Ablageflächen präsentieren Schriftstücke und Flyer auf ansprechende Weise. Eine eigene Beleuchtung rückt die Auslagen ins richtige Licht. Plakate können nun an einer ebenfalls neuen Magnetwand angebracht werden. An der Rückwand des Schriftenstandes befindet sich nun unsere Jahreskrippe, in der Pfarrer Alfred Kirsch das ganze Kirchenjahr über Bibelszenen darstellt.

Eingänge und Windfänge

Beim Haupteingang entfällt der gläserne Vorbau in das Kirchenschiff hinein. Ersetzt wird er durch zwei gläserne Türen, die einen ungehinderten Blick in die Kirche hinein und speziell auf den Altarbereich mit dem Altar und dem Lichtobjekt ermöglichen. Der Schriftenstand, der zuvor im Haupteingangsbereich zu finden war, hat seinen neuen Platz nun im linken Kirchenschiff.

Der Südeingang verfügt nun über automatische Türöffner für einen barrierefreien Zugang in das Gebäude.

Möblierung

Neue robuste und schmutzunempfindliche Polster ersetzen die alten Bankauflagen und machen das Sitzen für unsere Besucher somit bequemer. Durch die unscheinbare graue Farbe soll der Blick auf die wesentlicheren Objekte im Kirchenraum erhalten bleiben. Die Kirchenbänke wurden aufgearbeitet und somit zu altem Glanz verholfen. Als Verbindung der beiden Seiteneingänge wurde ein Quergang geschaffen, sodass eine Kreuzform der Gänge entstand und es einfacher ist, sich im Kircheninnern zu bewegen.

Für die Werktagskapelle wurden neue, vielseitig verwendbare Stühle angeschafft. Als Kontrast zu dem hellen Boden sind die Stühle aus gebeizter Mooreiche mit einem hellen Bezug. Je nach Bedarf können die Stühle mit Kniebänken versehen werden. Außerdem sind die Stühle
stapelbar, wenn in der Werktagskapelle Platz geschaffen werden muss. Die vorhandenen Priester- und Ministrantensitze wurden belassen und farblich an die Stühle angepasst. 

Elektroinstallationen

 

Ein neues zentrales Lautsprechersystem sorgt nun dafür, dass das gesprochene Wort, Gesang und Musik im gesamten Kirchengebäude gut zu verstehen ist. Die induktive Höranlage im vorderen Bereich des Mittelschiffes ermöglichtes, Tonsignale direkt mit einem kompatiblen Hörgerät zu empfangen. Mit verschiedenen Anschlussbuchsen und dem DANTE-Netzwerkprotokoll ist eine flexible Nutzung der Technik möglich. So sind wir nicht nur für die regulären
Gottesdienste, sondern auch für unsere Hochfeste, Erstkommunion, Firmung, Jugendgottesdienste, Kirchenkonzerte, Andachten in der nun sogenannten Werktagskapelle des Chorraumes sowie weiteren Nutzungsformen bestens aufgestellt.

Die vorhandenen Pendelleuchten wurden auf moderne und energiesparende LED-Technologie umgerüstet. An den Säulen und im Altarbereich setzen Bodenstrahler Akzente. Ebenso werden die Kreuzwegmosaike mit LED-Bändern hervorgehoben. Am auffälligsten dürfte das neue Lichtobjekt über dem Altar sein. Es besteht aus drei golden schimmernden Ringen, gestaltet von den Lichtgestaltern Beckert & Soanca-Pollak. 

Neues Farbkonzept

Ein neues, aufgefrischtes Farbkonzept macht den Eindruck im Kircheninneren freundlicher und heller. Orientiert haben wir uns an den bestehenden Farben vor der Renovierung. Gewählt wurden allerdings etwas frischere Farbtöne. Schon im Eingangsbereich wird der Besucher mit hellen Farben begrüßt. Auffallend dürfte wohl die nun gestrichene Holzdecke sein. Bisher recht dunkel, hat auch sie nun einen hellen Anstrich erhalten