Urlaub ohne Koffer

16.09.2018 |

Zwölf Damen und drei Organisatorinnen trafen sich am 5.9.2018 zu einem Urlaub der besonderen Art, dem Urlaub ohne Koffer, der für Menschen gedacht ist, die für ein paar Tage den Alltag verlassen möchten, abends aber wieder gerne nach Hause gehen, um dort zu schlafen.

 

Mit einer Begrüßungsrunde und der Bewegungsstunde „5 Esslinger und mehr“, die ja immer mittwochs 9.15 Uhr – 10.45 Uhr im Kath. Gemeindehaus angeboten wird, begann unser Urlaub. Alle waren mit Freude dabei, weil während der 5 ES immer viel gelacht wird.

 

 

 

 

Mit einem kreativen Programm ging es nach kurzer Pause weiter. Wir lasen gemeinsam die Geschichte „Barbaras Rhabarberkuchen“. Angeregt besprachen sich die Teilnehmer, wie dieser Zungenbrechertext in ein Papiertheater umgesetzt werden kann und verteilten die einzelnen Szenen. Nach anfänglichem Zögern gingen die Künstlerinnen mit Feuereifer und viel Phantasie an die Arbeit. Sie malten, schnitten aus, bastelten und klebten mit den zur Verfügung gestellten Materialien. Und natürlich wurde auch erzählt. Die Zeit bis zum gemeinsamen Mittagessen ging schnell vorbei.

Nach unserer Stärkung mit Gulasch, Nudeln und einem leckeren Nachtisch arbeiteten die Damen weiter an ihren Bildern. Zwischendrin wurden die Kunstwerke der Anderen immer wieder bestaunt und kommentiert. Alle nutzten die Zeit bis zur Kaffeepause, damit ihre Bilder Gestalt annahmen.

Im Anschluss an die Kaffeerunde mit süßen Stückchen und Hefezopf stellten alle zusammen fest, welche „Szenen“ in unserer Geschichte noch bebildert werden sollten, wofür wir am Freitag dann noch Zeit eingeplant hatten.

Dann  packten wir in Gedanken unsere Koffer und nahmen viele Dinge mit. Auch das Singen kam nicht zu kurz. Um 16.30 Uhr bemerken wir, dass der Tag wie im Flug vorbei gegangen war.

Am Donnerstag stand ein Ausflug auf dem Programm. Wir trafen uns um 9.45 Uhr ausgeschlafen und mit neuer Energie auf dem Kirchplatz. Die Fahrt ging über Göppingen und Lorch nach Schwäbisch Gmünd, wo wir uns zum Mittagessen im Bistro am Turm angemeldet hatten. Dann fuhren wir weiter zum WELEDA-Erlebnisgarten.

Während einer Führung wurde sehr interessant dargestellt, wie die Grundstoffe für die Erzeugnisse der Fa. Weleda produziert werden und welche Pflanze wie wirkt. Dabei durften wir einen Teil des wunderschön angelegten Gartens besichtigen, der insgesamt über 20 ha umfasst.

Nach 1 ½ Stunden brauchten wir etwas Erholung. Im Café beim Erlebnisgarten fanden wir Ruhe, Kaffee und Kuchen. Auch das Shoppen kam nicht zu kurz. Um 16.30 Uhr machten wir uns auf den Heimweg und kamen staufrei gegen 17.30 Uhr in Neuhausen an.

Am Freitag begann unser Programm bereits um 8.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, das auch wieder für anregende Gespräche genutzt wurde. Wir hatten jetzt noch knapp 2 Stunden Zeit, um die letzten Szenen unserer Geschichte zu gestalten.

Danach sollte das Papiertheater natürlich auch noch aufgeführt werden. Die Gruppe staunte, wie toll die Kunstwerke den Text ergänzten.

Vor dem Mittagessen hatten wir noch Zeit und jeder Teilnehmer durfte sich etwas wünschen. Wir sangen, spielten, machten Bewegungsübungen und errieten Städte, Länder und Flüsse mit vorgegebenen Buchstaben. Pfarrer Kirsch, der wie schon am Mittwoch zum Mittagessen kam, wünschte sich zum Schluss den Kanon „Segne Vater unsere Gaben“. Das war ein schöner Übergang zum Essen. Anschließend ging es gedanklich ans Auspacken unserer Koffer.

Die Teilnehmer waren alle begeistert von ihrem „Urlaub ohne Koffer“. Sie und auch die Organisatorinnen (Cornelia Herrmann, Mechtild Walz und Susanne Weber) freuen sich nach dieser gelungnen Veranstaltung auf eine neue „Reise“ im kommenden Jahr.

 

 

 

 

 

Die Bildergeschichte „Barbaras Rhabarberkuchen“ wird übrigens während des Tanznachmittags der CaritasStiftung am 24.10.2018 im Kath. Gemeindehaus nochmals aufgeführt. Wir freuen uns auf viele Zuschauer.



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